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ASAT: Anti-Sexuelle-Aggressivität-Training |
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Certificate of Advanced Studies an der Universität Bern
"Deliktorientiertes Lern- und Trainingsprogramm mit Sexualdelinquenten / Anti-Sexuelle-Aggressivität-Training®Suisse - ASAT®Suisse"
Im Februar 2010 startete erstmalig der zwei-semestrige, berufsbegleitende Studiengang zum ASAT®Suisse an der Universität Bern/Schweiz. Der Studiengang wird von unserem Kooerperationspartner, dem Forensisch-Psychiatrischen Dienst (FPD) der Universität Bern, angeboten und organisiert.
Anmeldungen aus Deutschland erfolgen ausschließlich über das IDT. Bitte nehmen Sie zu diesem Zwecke Kontakt mit uns auf.
»Anti-Sexuelle-Aggressivität-Training®Suisse (ASAT®Suisse)« ist eine modifizierte Form des gruppentherapeutischen Lern- und Trainingsprogrammes »Anti-Sexuelle-Aggressivität-Training®« (ASAT® von Rita Steffes-enn, 2001). Das ASAT® wurde u. a. unter dem Einfluss des Anti-Aggressivitäts-Trainings (Weidner), des Psychodramas (Moreno), der Gestalttherapie (Perls), des Life-Space-Interviews (Redl), sowie der Provokativen Therapie (Farelly & Matthews) entwickelt und stellt ein multimodales, systemisches und kognitiv-behaviorales Trainingsprogramm mit hoher Deliktfokussierung zur Behandlung von Sexualstraftätern dar. Das ASAT®Suisse-Training wird in insgesamt 40 bis 45 Sitzungen einmal wöchentlich mit einer Dauer von 150 Minuten durchgeführt.
Das ASAT®Suisse wird derzeit im Ambulatorium des Forensisch-Psychiatrischen Dienstes der Universität Bern und in den Anstalten Thorberg praktiziert. Seit Februar 2010 wird ein zweisemestriges Certificate of Advanced Studies »Deliktorientiertes Lern- und Trainingsprogramm zur Behandlung von Sexualdelinquenten /Anti-Sexuelle-Aggressivität-Training®Suisse (ASAT®Suisse)« angeboten, das nicht nur die Methoden und Inhalte des ASAT®Suisse, sondern auch fundierte theoretische Kenntnisse über die häufigsten Formen der Sexualdelinquenz bzw. deren Behandlung vermittelt.
Mittelfristig ist eine französische Version des Programmes geplant, womit das ASAT®Suisse auch seine Anwendung im französischsprachigen Teil der Schweiz finden soll.
Titel des Abschlusses Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die TeilnehmerInnen ein »Certificate of advanced studies (CAS)«. Gleichzeitig erhalten sie das Zertifikat »Anti-Sexuelle-Aggressivität-TrainerIn (ASAT®Suisse-TrainerIn)«, das sie berechtigt, deliktorientierte Gruppentrainings mit Sexualdelinquenten mit den Inhalten des ASAT®Suisse unter dem entsprechenden Label durchzuführen.
Zielgruppe und Zulassungsbedingungen Die Weiterbildung richtet sich an ÄrztInnen, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen bzw. SozialpädagogInnen und andere geeignete Berufsgruppen, die sich in der Gruppenbehandlung von Sexualdelinquenten qualifizieren möchten. Zulassungsbedingungen sind ein Hochschulabschluss und nach Möglichkeit Praxiserfahrung bezüglich der Arbeit mit Sexualdelinquenten.
Theoretisch-methodische/s Ziele / Konzept Primäres Ziel des ASAT®Suisse ist die Rückfallvermeidung, weshalb das Training in hohem Maße deliktfokussiert ist und auf die Veränderung deliktrelevanter kriminogener Risikofaktoren abzielt.
Dauer des Studiums 2 Semester
Zeitliche Strukturierung Die Weiterbildung findet berufsbegleitend in 8 Blockkursen zu 2,5 Tagen statt.
Ansprechpartner Für Teilnehmende aus Deutschland Anmeldungen aus Deutschland erfolgen ausschließlich über das IDT. Bitte nehmen Sie zu diesem Zwecke Kontakt mit uns auf.
Ansprechpartner Für Teilnehmende aus der Schweiz Oliver Falk, Mitarbeiter des Forensik-Ambulatoriums der Universität Bern / Diplom-Sozialarbeiter / Kriminologe (DAS) / Klinischer Fachsozialarbeiter (ZKS) / ASAT®Suisse-Trainer und CAS-Studienleitung (
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) Stefan Braunisch, Mitarbeiter des Forensik-Ambulatoriums der Universität Bern / Diplom-Psychologe FSP / Psychotherapeut / R&R-Trainer / ASAT®Suisse-Trainer und CAS-Studienleitung (
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)
Weitere Informationen erhalten Sie durch Anklicken des Studientitels! |
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DET: Deeskalationstraining in Fällen häuslicher Gewalt |
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Zertifizierte Zusatzqualifikation: Deeskalationstrainer/-in in Fällen häuslicher Gewalt (DET®)
Start der nächsten Kursreihe (die zeitliche Abfolge der zu absolvierenden Module ist beliebig und somit unabhängig von der Nummerierung):
Modul 4: 07./08. Juni 2010 in Frankfurt/Main* Modul 1: zweitägig in Frankfurt/Main (2011, aber noch nicht terminiert)* Modul 2: dreitägig in Kaisersesch (2011, aber noch nicht terminiert) Modul 3: zweitägig in Frankfurt/Main (2011, aber noch nicht terminiert)* *Diese Module werden in Zusammenarbeit mit dem Institut für Psychologie & Bedrohungsmanagement (I:P:Bm) angeboten. Sollten Sie dort oder bei IPS bereits entsprechende Module besucht haben, nehmen Sie zum Zwecke der Anerkennung bitte Kontakt mit uns auf.
Kosten: 1.950 Euro* inkl. Seminarverpflegung (Frühstück & Abendessen sind nicht enthalten)
*Bereits beim Institut Psychologie & Sicherheit bzw. Institut Psychologie & Sicherheit innerhalb der letzten beiden Kalenderjahre belegte Seminare „Sicherheitsberatung bei Partnergewalt & Stalking“, „Tötungsdelikte & schwere Gewalt durch Intimpartner“ und/oder „Therapie & Beratung von Stalkern“bzw. "Beratung und psychotherapeutische Unterstützung von Stalkingopfern" werden als Module bei der DET®-Ausbildung anerkannt . Bei Nachweis der Teilnahme sowie der bereits entrichteten Seminargebühr wird dieser Betrag von der Gesamtsumme abgezogen und eine den verbleibenden Betrag ausweisende Rechnung vom IDT ausgestellt. Hier finden Sie die Infobroschüre mit den ausführlichen Inhaltsbeschreibungen zur Zusatzqualifikation.
Zum Zwecke der Anmeldung nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf:
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oder +49 (O) 26 53 / 915 39 20
Allgemeines zum Deeskalationstraining in Fällen häuslicher Gewalt - DET®
Das DET® ist eine Behandlungsmaßnahme für Menschen, die vorrangig im sog. häuslichen Kontext gewalttätig sind bzw. entsprechendes (symbolisches) Drohverhalten zeigen. Ein Schwerpunkt in diesem Training ist die Bearbeitung destruktiver Bindungsmuster sowie der besonderen Dynamik von Gewaltbeziehungen. Aus diesem Grund wird auf einen systemisch-konfrontativen Ansatz zurückgegriffen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse des Bedrohungsmanagements sind in der Arbeit mit der Klientel zu berücksichtigen und sind ebenfalls Inhalt der Zusatzqualifikation. Das DET® wurde über einen Zeitraum von zwei Jahren durch die Arbeitsstelle für Forensische Psychologie der TU Darmstadt evaluiert. Die Wirksmakeit des Trainings wurde hiernach als nachgewiesen gewertet. Zielgruppe des DET®
Jugendliche, heranwachsende und erwachsene Personen beiden Geschlechts, die im sog. häuslichen Kontext gewalttätig sind. Bewusst wurde nicht die Formulierung "enge soziale Beziehungen" gewählt. Denn so definiert beispielsweise das Gewaltschutzgesetz diesen Begriff sehr eng. Im Begriff der "häuslichen Gewalt" sind hingegen auch die Eltern-Kind- und die Gewalt zwischen jugendlichen Partnern beinhaltet. Somit ist der Begriff "häusliche Gewalt" für die Zielgruppen des DET®'s zutreffender.
Allgemeines zur Zusatzqualifikation Die Zusatzqualifikation garantiert einen hohen Praxisbezug. Neben der Vermittlung theoretischen Wissens auf Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse werden vielfältige Methoden aus verschiedenen bewährten Ansätzen vermittelt.
In Zusammenarbeit mit: 
Hier finden Sie die Infobroschüre mit den ausführlichen Inhaltsbeschreibungen zur Zusatzqualifikation.
Sollten Sie Rückfragen haben, zögern Sie bitte nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen.
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