Montag, 06. Februar 2012
Gewalt gegen Polizei & andere Sicherheitseinrichtungen PDF Drucken E-Mail

Gewalt gegen Polizei

In den letzten Jahren vermehren sich die Berichte über gewalttätige Angriffe auf Polizisten. Auch nehme die Zahl gezielter Angriffe auf Polizeibeamte, ohne dass eine Vollstreckungshandlung voranging, zu. So beklagt der BKA-Chef, dass die Hemmschwelle, Gewalt gegen die Polizei anzuwenden insgesamt deutlich gesunken sei. Erste Studien belegen, dass dies zu Unsicherheiten und erhöhten Krankenständen bei den Polizisten führt, über die Täter hingegen liegen bislang kaum wissenschaftliche Erkenntnisse vor bzw. handelt es sich um quantitative Daten, die beispielsweise das Alter und die Herkunft betreffen. Das hier angebotene Seminar befasst sich jedoch mit der Binnensicht der Täter, nämlich ihren Denkstrukturen, woraus sich auch Besonderheiten im Umgang mit dieser Klientel ergeben. Das Wissen um die besondere Wahrnehmung gewaltbereiter Personen in Bezug auf das Gegenüber, das Umfeld und die Wechselwirkungen zwischenmenschlicher Kontakte lassen die Referenten dank ihrer langjährigen Berufserfahrung in der Täterarbeit gewinnbringend in das Seminar einfließen. Somit wird das Phänomen „Gewalt gegen Polizei“ unter einem neuen Blickwinkel betrachtet führt zu einer Erweiterung der Präventionsstrategien und dient der effektiveren Eigensicherung. Im Seminar wird sich nicht zuletzt auch intensiv mit der Fremd- und Selbstwahrnehmung der Polizeibeamten befasst.
Darüber hinaus stellt das Seminar eine optimale Ergänzung zu „face-to-face“ dar.

Referenten & IDT-Ansprechpartner:
Markus Brand, Rita Steffes-enn

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Spezifizierungsseminar:
Zentrale Befunde des Forschungsprojekts: Gewalt gegen Polizei aus Sicht der Täter

Die Referentin führte 2011/2012 eine kriminologische Untersuchung in Form qualitativer Interviews (Täterbefragungen) durch. Die Stichprobe setzte sich ausschließlich aus der aufgrund der Erkenntnisse der KFN-Studien als Hochrisikogruppe einzustufenden Klientel zusammen: Männlich, unter 25 Jahren und bereits vor dem Angriff polizeilich in Erscheinung getreten. Mit diesem Forschungsprojekt wurden erstmals wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse aus der Binnensicht der Täter auf das Phänomen „Gewalt gegen Polizeibeamte / Polizeibeamtinnen“ erhoben. Das Seminar gewährt einen bisher einzig- und auch neuartigen Einblick in die Denkstrukturen der Angreifer.
Im Seminar wird der Schwerpunkt je nach Bedarf auf die Vorstellung der zentralen Befunde der Forschungsarbeit der Forschungsausblick für Kriminologie, Polizeiwissenschaft und Polizeiforschung oder aber auf die zahlreichen Erkenntnisse für die praktische Polizeiarbeit, Ausbildung und Prävention gelegt.

Referentin & IDT-Ansprechpartner:
Rita Steffes-enn

Aktuelles wissenschaftliches Forschungsprojekt:

Gewalt gegen Polizei aus Sicht der Täter 
- eine qualitative Untersuchung mittels Täterinterviews

Abschluss der Erhebungen: Ende 2011
Erstellung des Auswertungsberichts der zentralen Befunde: Frühjahr 2012
Veröffentlichung der Befunde in Buchform: geplant für Sommer/Herbst 2012

Projektleitung: Rita Steffes-enn 

Zu dem Thema Gewalt gegen Polizei mit dem Fokus auf die Täterperspektive verfügt das IDT über eine besondere Expertise. Diese zeichnet sich u. a. dadurch aus, dass wir in Deutschland und der Schweiz im folgenden Umfang Polizeikräfte fortgebildet haben: 

Fachvorträge: mehr als 5.000 Polizeikräfte 

face-to-face-Training (Seminar): mehr als 900 Polizeikräfte 

face-to-face-Referenten: Markus Brand, Rita Steffes-enn & David Eckert

Ihre face-to-face Ansprechpartner beim IDT:
Markus Brand & Rita Steffes-enn

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'face-to-face' ist ein Verhaltens-, Deeskalations- & Kommunikationstraining, das speziell auf die Bedürfnisse und Anforderungen in den Arbeitsfeldern Polizei, Justizvollzug & Forensik angepasst wurde. Das Training weist einen großen Anteil an Selbsterfahrung und Rollenspielen auf, wodurch die Fortbildung sehr praxisorientiert ist. Den Flyer zu 'face-to-face' finden Sie hier.

Eine Modifizierung des Angebotes für andere Fachbereiche und Hilfeeinrichtung ist selbstverständlich möglich, bedarf jedoch vorheriger Anfrage. Sollten Sie Interesse an einem Angebot haben, zögern Sie bitte nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.  


Als zweitägiges offenes Seminar wird 'face-to-face' seit 2011 über das IPBm in Frankfurt/Main angeboten.

Referenzen aus Inhouse-Seminaren für 'Street-Cops' unter Leitung unseres dreiköpfigem Referententeams:

Polizeipräsidium Westhessen:
„Viele praktische Übungen, hoher Wert an Selbsterfahrung.“
„Es war durch und durch eine hochinteressante und lehrreiche Veranstaltung, die durch die Professionalität und die Gestaltung der Referenten geprägt war. Diese Veranstaltung ist jedem Polizeibeamten zu empfehlen. Weiter so!“
„Kompliment an das gesamte Team! Eine der interessantesten Veranstaltungen an denen ich teilgenommen habe.“

Kantonspolizei Solothurn:
„Der Kurs wurde von einem sehr kompetenten Referententeam geleitet. Jeder Kursteilnehmer bekam einen Einblick, wie man auf andere Mitmenschen anhand der Körpersprache wirken kann.“
„Sehr guter Kursaufbau, so wenig Theorie wie möglich und doch nötig. Sehr gute und kompetente Ausbildner(in). Kurs sehr gut vorbereitet und sehr lehrreich.“

Ihre IDT-Ansprechpartner:
Markus Brand & Rita Steffes-enn

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Presse zu 'face-to-face':

 
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