Montag, 06. Februar 2012
Delinquenz & neue Medien PDF Drucken E-Mail

Gebrauch und Missbrauch neuer Medien - das Cyberspace als Tatmittel

Aufnahmen von problematischen Inhalten, wie etwa gefilmte Gewalttaten, werden verbreitet und/oder können beispielsweise der Trophäensammlung, dem Tausch, dem Prahlen, aber auch Demütigungen im Nachtatverhalten dienen. Des Weiteren kommt es immer häufiger zu Verunglimpfungen und Konfliktaustragungen in den sog. Social Communities. Die Auswirkungen moderner Gewaltformen wie ‚Happy Slapping’, Cybermobbing und Cyberaggression auf die Opfer werden betrachtet. Phänomene wie ‚Grooming’ im Vorfeld von Sexualdelikten und Cyberstalking werden anhand von Fallbeispielen erörtert und diskutiert.
Darüber hinaus ermöglichen die neuen Medien Kindern und Jugendlichen immer jüngeren Alters den einfachen Zugang zu problematischen Inhalten, wie z. B. zensierter Musik, gefilmte Hinrichtungen und harter Pornografie. Nicht mehr nur der Computer zu Hause, sondern auch Handys und auch andere vernetzte Geräte spielen hierbei eine zentrale Rolle. Auch der Einfluss sogenannter ‚Killerspiele’ auf junge Menschen wird öffentlich diskutiert. Dies geschieht insbesondere nach presserelevanten Gewalttaten wie z. B. Amokläufen. Im Seminar wird aus diesen Gründen deshalb der Frage nachgegangen, auf welche Weise und unter welchen Bedingungen Medienkonsum Einfluss auf Fantasien und auf die Begehung von (sexuellen) Gewaltdelikten nimmt. Darüber hinaus werden Exkurse zu den Themen mediale Selbstinszenierung, Computersucht und Internetsprache vorgenommen.
Es werden in der Praxis beobachtete Problemstellungen und wissenschaftliche Erkenntnisse aufgezeigt, aber auch konkrete Medienkompetenzen vermittelt und praktische Handlungsempfehlungen für die Präventionsarbeit gegeben.

Themenschwerpunkte:
- Medienkompetenz
- Verbreitung von und Zugang zu problematischen Inhalten
- „Cyberdelikte“
- Die Rolle der neuen Medien zu Tatvorbereitungen
- Fantasie und Wirklichkeit
- Präventionsarbeit

Referenzen aus offenen Seminaren:
„Kompetente Referentin und eine gute Mischung zwischen Theorie + Praxis.“ (N.N.)
„Bezug zu aktuellen Studien- und Forschungsergebnissen.“ (N.N.)
„Der Bezug des Themas mit eigenen praktischen Erfahrungen der Dozentin. Die lebendige Präsentation und die Einbindung der Teilnehmer.“ (N.N.)
„Nah an der Praxis, fachlich untermauert und obendrein hat es auch Spaß gemacht. Das Seminar hat mir einen guten Überblick verschafft und war breit aufgestellt.“ (N.N.)
„Nützliche und praktische Beispiele für die Arbeit, sowie eine gute Übersicht über ein komplexes Thema.“ (N.N.)
"'Neue Medien' habe ich viel für meine Arbeit mitgenommen!" (N.N.)

Referentin & IDT-Ansprechpartner:
Rita Steffes-enn

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Virtuelle Lebensräume von Kindern und Jugendlichen als Herausforderung im Real-Life

Die neuen Medien eröffnen uns eine Vielzahl konstruktiver Möglichkeiten, ermöglichen beim Gebrauch aber zugleich den Missbrauch. Der Cyberspace ist fester Bestandteil der sozialen Lebenswelt geworden. Zu dieser Realität gehört es auch, dass Kinder und Jugendliche immer jüngeren Alters einfachen Zugang zu problematischen Inhalten erhalten, wie z. B. zensierter Musik, gefilmte Hinrichtungen und harter Pornografie. Nicht mehr nur der Computer zu Hause, sondern auch Handys und auch andere vernetzte Geräte spielen hierbei eine zentrale Rolle. Auch wird der Cyberspace immer wieder zum Tatmittel: Aufnahmen von problematischen Inhalten, wie etwa gefilmte Gewalttaten, werden verbreitet und/oder können beispielsweise der Trophäensammlung, dem Tausch, dem Prahlen, aber auch Demütigungen im Nachtatverhalten dienen. Des Weiteren kommt es immer häufiger zu Verunglimpfungen und Konfliktaustragungen in den sog. Social Communities. Moderne Gewaltformen wie ‚Happy Slapping’, Cybermobbing und Cyberaggression werden betrachtet. Das Phänomen des ‚Groomings’ im Vorfeld von Sexualdelikten anhand von Fallbeispielen erörtert.
Im Seminar wird insbesondere der Frage nachgegangen, auf welche Weise und unter welchen Bedingungen die virtuelle Welt Auswirkungen auf die reale Welt sowie auf die Geschlechterrollenfindung der Kinder und Jugendlichen hat. Hierzu werden in der Praxis beobachtete Problemstellungen und wissenschaftliche Erkenntnisse aufgezeigt, aber auch praktische Handlungsempfehlungen für die Präventionsarbeit und den Dialog mit Kindern und Jugendlichen in der realen Welt gegeben.

Referentin & IDT-Ansprechpartner:
Rita Steffes-enn
 
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Cyberstalking

Der Begriff Cyberstalking mutet teils wie ein Modebegriff an. In der heutigen Zeit findet jedoch ein nicht unerheblicher Teil des sozialen Lebens in der virtuellen Realität statt. Aus diesem Grund empfinden viele Opfer von Cyberstalking die Belastungen ähnlich stark. Hinzukommt, dass im Cyberstalking geographischen Grenzen ebenso aufgehoben werden und dem Stalker mannigfaltige Verhaltensweisen zur Verfügung stehen. Im Seminar werden Abgrenzungen sowie Überschneidungen von Stalking und Cyberstalking erörtert. Die für eine Entwicklung von Fallmanagementstrategien relevanten Internetbegriffe werden vermittelt und mediale Interventionsmöglichkeiten aufgezeigt. Ebenso wird der Frage nach dem Übergang von der virtuellen in die reale Welt erörtert, die hinsichtlich der Risikoeinschätzung und des Fallmanagements von hoher Relevanz ist.

Themenschwerpunkte:
- Formen des Cyberstalkings
- Motive des Cyberstalkings
- Übergang von der virtuellen Realität zum Real-Life
- Mediales Grundlagenwissen
- Fallbeispiele
- Konkrete Fallmanagementstrategien

Referentin & IDT-Ansprechpartner:
Rita Steffes-enn

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Literaturempfehlung zum Thema:

Frank J. Robertz & Ruben Wickenhäuser (Hrsg. 2010): Orte der Wirklichkeit. Über Gefahren in medialen Lebenswelten Jugendlicher



Bestellbar über: 

www.amazon.de oder jede andere Buchhandlung


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Sollten Sie an einem entsprechenden Inhouse-Angebot interessiert sein, zögern Sie bitte nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen.
Ihr IDT-Ansprechpartner: Rita Steffes-enn

 
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