| Delinquenz & neue Medien |
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Gebrauch und Missbrauch neuer Medien - das Cyberspace als Tatmittel Aufnahmen von problematischen Inhalten, wie etwa gefilmte Gewalttaten, werden verbreitet und/oder können beispielsweise der Trophäensammlung, dem Tausch, dem Prahlen, aber auch Demütigungen im Nachtatverhalten dienen. Des Weiteren kommt es immer häufiger zu Verunglimpfungen und Konfliktaustragungen in den sog. Social Communities. Die Auswirkungen moderner Gewaltformen wie ‚Happy Slapping’, Cybermobbing und Cyberaggression auf die Opfer werden betrachtet. Phänomene wie ‚Grooming’ im Vorfeld von Sexualdelikten und Cyberstalking werden anhand von Fallbeispielen erörtert und diskutiert. Themenschwerpunkte: Referenzen aus offenen Seminaren: Referentin & IDT-Ansprechpartner: Die neuen Medien eröffnen uns eine Vielzahl konstruktiver Möglichkeiten, ermöglichen beim Gebrauch aber zugleich den Missbrauch. Der Cyberspace ist fester Bestandteil der sozialen Lebenswelt geworden. Zu dieser Realität gehört es auch, dass Kinder und Jugendliche immer jüngeren Alters einfachen Zugang zu problematischen Inhalten erhalten, wie z. B. zensierter Musik, gefilmte Hinrichtungen und harter Pornografie. Nicht mehr nur der Computer zu Hause, sondern auch Handys und auch andere vernetzte Geräte spielen hierbei eine zentrale Rolle. Auch wird der Cyberspace immer wieder zum Tatmittel: Aufnahmen von problematischen Inhalten, wie etwa gefilmte Gewalttaten, werden verbreitet und/oder können beispielsweise der Trophäensammlung, dem Tausch, dem Prahlen, aber auch Demütigungen im Nachtatverhalten dienen. Des Weiteren kommt es immer häufiger zu Verunglimpfungen und Konfliktaustragungen in den sog. Social Communities. Moderne Gewaltformen wie ‚Happy Slapping’, Cybermobbing und Cyberaggression werden betrachtet. Das Phänomen des ‚Groomings’ im Vorfeld von Sexualdelikten anhand von Fallbeispielen erörtert. Der Begriff Cyberstalking mutet teils wie ein Modebegriff an. In der heutigen Zeit findet jedoch ein nicht unerheblicher Teil des sozialen Lebens in der virtuellen Realität statt. Aus diesem Grund empfinden viele Opfer von Cyberstalking die Belastungen ähnlich stark. Hinzukommt, dass im Cyberstalking geographischen Grenzen ebenso aufgehoben werden und dem Stalker mannigfaltige Verhaltensweisen zur Verfügung stehen. Im Seminar werden Abgrenzungen sowie Überschneidungen von Stalking und Cyberstalking erörtert. Die für eine Entwicklung von Fallmanagementstrategien relevanten Internetbegriffe werden vermittelt und mediale Interventionsmöglichkeiten aufgezeigt. Ebenso wird der Frage nach dem Übergang von der virtuellen in die reale Welt erörtert, die hinsichtlich der Risikoeinschätzung und des Fallmanagements von hoher Relevanz ist. Referentin & IDT-Ansprechpartner: Bestellbar über: Sollten Sie an einem entsprechenden Inhouse-Angebot interessiert sein, zögern Sie bitte nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen. |




