Dienstag, 02. September 2014
Umgang mit aggressiven & gewaltbereiten Jugendlichen & Erwachsenen PDF Drucken E-Mail

Fallmanagement & Interaktion mit gewaltbereiten Personen

Im Umgang mit gewaltbereiten Personen verlaufen Kommunikationen zumeist asymmetrisch. Besonders deutlich wird dies, wenn sich gewaltbereite Personen mit ihrem Fehlverhalten konfrontiert sehen. In diesen Situationen wird von Seiten des Gefährders versucht, zu seinen Gunsten Einfluss auf Entscheidungen und Verhalten der professionellen Kräfte zu nehmen. Hierfür versucht er das Gegenüber und dessen Haltung einzuschätzen, um anschließend die Kommunikationsstruktur hieran auszurichten. Nicht selten mündet dies in einer offenen oder latent ablehnenden Haltung der professionellen Kraft gegenüber dem Gefährder. Anhand von Fallbeispielen werden sich hieraus ergebende Kommunikationsfallen ebenso aufgezeigt wie auch entsprechend zu Grunde liegende Denkstrukturen der Gefährder. Verschiedene Typologien und Verhaltensmuster sowie deren Auswirkungen in Gesprächssituationen werden anhand von Praxisbeispielen dargestellt. Neben Strategien zum professionellen Umgang mit Kommunikationsfallen werden die Teilnehmer befähigt, destruktive Gesprächsverläufe rechtzeitig zu erkennen und diesen entsprechend entgegenzuwirken.

Themenschwerpunkte:
- Kommunikations- & Interaktionsmuster gewaltbereiter Menschen
- Umgang mit Kommunikationsfallen
- Typologien gewaltbereiter Personen
- Informationsgewinnung & -management
- Fallbeispiele

Die hier vermittelten Inhalte stellen eine sinnvolle Ergänzung zu unserem Seminarangebot „Umgang mit gewaltbereiten Jugendlichen: Körpersprache & Wahrnehmung“ dar.

Das Seminar wird in modifizierter Form bspw. auch für Case-Manager/Managerinnen im Jobcenter / der ARGE u. a. mit folgenden Schwerpunkten angeboten:

  • Bindungstypen und Arbeits-/Mitwirkungsverhalten: Entscheidungsunfreudige, passive Klienten und omnipotente Minderleister mit (aufbrausend-)demonstrativem Verhaltensmuster
  • Interaktion: Indivduelle Beziehungsspiele im Umgang mit Fachkräften & asymmetrische Kommunikation (hier mit einem Schwerpunkt auf  manipulative Klienten)
  • Gesprächsführung: Eigenverantwortung fördernde Gesprächstechniken (einschließlich sog. Impact-Techniken)
  • Menschen mit psychisch auffälligen Menschen im SGB-II-Bezug

Referenzen:
„Die Veranstaltung ist bei den Teilnehmern sehr gut angekommen. Ihr Beitrag wurde hinsichtlich des Inhalts und der Methodik sehr gut bewertet. Aus den Bemerkungen der Fragebögen ergibt sich, dass die Teilnehmer Ihren Beitrag ausgesprochen gewinnbringend für ihre berufliche Tätigkeit empfunden haben.“
„Besonders gut gefallen haben mir die Beispiele aus der Praxis, die Einübung der Gesprächsführung, die Analyse von Videosequenzen und die Anregung über die eigene Wirkung nachzudenken.“
„Besonders gut gefallen hat mir die lebendige Vermittlung der Inhalte, sowie die Mehodenvielfalt.“
„Sehr angenehme Atmosphäre, Frau Steffes-enn hat sehr gut erklärt und großes Fachwissen eingebracht. Jeder Polizist sollte diese Seminare rund um das Thema Jugendgewalt besuchen!"“
„Frau Steffes-enn versteht es, mit ihrer humorvollen, lockeren und vor allem authentischen Art ihr äußerst umfangreiches Fallwissen zu vermitteln und für die Thematik zu sensibilisieren. Sehr empfehlenswert und äußerst kompetent.“

Presse:

Referentin & IDT-Ansprechpartner: Rita Steffes-enn

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Umgang mit gewaltbereiten Jugendlichen – Körpersprache & Wahrnehmung

Die Frage der Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen ist ein Thema, welches zurzeit eine große gesellschaftliche Relevanz besitzt. Gut gemeintes kann kontraproduktiv wirken, da gerade Jugendliche, die chronisch Gewalt ausüben, einige psychologische Besonderheiten aufweisen. Ohne einen Zugang zu den Denkmustern, Grundhaltungen und Gefühlen jugendlicher Gewalttäter kann man weder in einen Kontakt mit ihnen treten noch sie von ihrer Gewaltbereitschaft abbringen. Zudem ist ein solches Wissen auch wichtig, um im Umgang mit dieser Klientel für die eigene Sicherheit zu sorgen. Durch ihre Sozialisation und eigene erlebte Gewalterfahrungen hat sich bei diesen Jugendlichen schon früh eine besondere Perspektive entwickelt: sie mussten lernen, Situationen und Stimmungen von Menschen einzuschätzen, um Gewaltanwendungen zu vermeiden. Sie sind deshalb auf ihre Art gute Menschenkenner – eine Fähigkeit, die später eingesetzt wird bei aggressiven Handlungen oder Manipulationen gegenüber Anderen. Er achtet etwa auf Körpersprache, Blickkontakt, Gang und Kleidung, um den anderen zu scannen, ob er sich als Opfer eignet. Die Fortbildung ist stark praxis- und handlungsorientiert. Zum Einsatz kommen auch Rollenspiel und Interaktionsübungen.

Themenschwerpunkte:
- Wahrnehmung, Gefühle und Denkmuster von gewaltbereiten Jugendlichen
- In welchen Kategorien nehmen gewaltbereite Jugendliche ihr Gegenüber wahr?
- Sozialisationsbedingungen von Tätern
- Konfrontative Gesprächsführung
- Eigenes Auftreten und Grundhaltungen im Umgang mit Gewalttätern
- Körpersprache lesen
- Eigene Sicherheit im Umgang mit gewaltbereiten Jugendlichen

Die hier vermittelten Inhalte stellen eine sinnvolle Ergänzung zu unserem Seminarangebot „Fallmanagement & Interaktion mit gewaltbereiten Personen“ dar.

Referenzen:
„Interessante Anregungen, spannende Geschichten, Fälle, viele Methodenvorschläge, ´Handwerkszeug`“
„Die Teilnahme hat sich voll und ganz gelohnt!“

„Praxisnähe und viele praktische Anregungen. Verschiedene Arbeitsfelder vertreten. Keine Langeweile.“
"Gut gefallen hat mir der Mix von Theorie und Praxis: PowerPoint und Rollenspiele. Markus Brand war brilliant, echt und glaubwürdig."
„Gut gefallen haben mir die vielseitigen Anregungen, Beispiele aus der Praxis, die leichte Verständlichkeit und Anschaulichkeit, sowie das Aufzeigen neuer Perspektiven.“

Referent & IDT-Ansprechpartner: Markus Brand 

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Alltägliche Gewalt an Schulen

Gewalt im schulischen Alltag hat viele Gesichter: Sachbeschädigungen, Zündeln, Drohen, Beleidigungen von Schüler- und Lehrerschaft, körperliche und sexuelle Übergriffe, Ausgrenzung, Mobbing von leichten bis hin zu extremen Ausformungen.
Sowohl Schüler/Schülerinnen als auch Lehrkräfte sehen sich diesen Problemen oft hilflos ausgesetzt. Der Fokus richtet sich schnell weg von der „breiten Masse“, die solche Verhaltensweisen nicht gut heißen, hin auf die problematischen (Vor-)Fälle. Der Ruf einer Schule ist schneller ruiniert als ein guter Ruf aufgebaut ist. Ein schlechter Ruf schlägt sich unmittelbar und mit fatalen Folgen nieder auf das Schulklima, die Schülerzahlen, damit auf Budgetierungen und die Motivation des Personals. Erhöhte Krankenstände, Burn-Out, Probleme bei der Neubesetzung von Stellen sowie Bindung motivierten und qualifizierten Personals sind nur einige der zu benennenden Probleme  – ein Teufelskreis entsteht.
Eine der effektivsten Methoden Gewalt entgegenzuwirken und selbst an Schulen mit einem problematischen Ruf (wieder) ein positives Klima zu schaffen, stellt die Früherkennung dar. Das Seminar befasst sich mit Ursachen, Auslösern und Gelegenheiten für Gewalthandelnde. Im Handlungsviereck von Täter, Opfer, Gruppe und sozialer Institutionen, wie z.B. Schule, Eltern, werden Alternativen aufgezeigt. Handlungsorientierte und strukturelle Ansätze werden anhand von Fallbeispielen diskutiert, die Themen Zivilcourage, Gesprächsführung und Haltung im Umgang mit gewaltbereiten Schülern/Schülerinnen gehören ebenso zum Seminarinhalt. 
Zielgruppe: Lehrer/-innen, Sozialarbeiter/-innen, Pädagog(inn)en und Psycholog(inn)en, die direkt an Schulen, Jugendeinrichtungen etc. tätig sind und in ihrer Institution eine strukturierte Gewaltprävention aufbauen möchten bzw. dies bereits tun.

Themenschwerpunkte:
- Facetten alltäglicher Schulgewalt
- Grundhaltung im Umgang mit Gewalt
- Systemische Betrachtung
- Gruppendynamiken
- Vermittlung konkreter Handlungsansätze
- Handlungssicherheit durch Struktur
- Grenzziehung und Lobkultur
- Zivilcourage im schulischen Alltag
- Zahlreiche Praxisbeispiele

Referenzen:
„Hohes Fachwissen der Referentin in Kombination mit lockerem Vortragsstil.“
"Gut gefallen haben mir, die Praxisbeispiele, die praktischen Übungen, das Fachwissen der Referentin und die Vorstellung der verschiedenene Methoden"

Presse:

Referenten & IDT-Ansprechpartner: Markus Brand & Rita Steffes-enn

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Die Bedeutung des Tathergangs in der Arbeit mit jugendlichen Gewalttätern

„Ich will, wenn ich über einen Mann urteilen soll, nicht allein wissen, welche Tat er ausgeführt, sondern wie und durch was für ein Mittel er sie ausgeführt hat. Dadurch kann eine kleine Tat zur großen und eine große zur kleinen werden“. Friedrich Maximilian von Klinger, deutscher Dramatiker (1752 – 1831)
In diesem Seminar werden Grundzüge fallanalytischer Verfahren anhand von theoretischen und anonymisierten, praktischen Fällen aus dem Bereich der Jugendgewaltdelinquenz vermittelt. Wichtig dabei ist, die interdisziplinäre Sichtweise mit einzubeziehen, um so global und fundiert ein optimal mögliches Fallverständnis zu erhalten. Um Tatdynamiken, Eskalationsstufen und Risikobewertungen einzustufen, wird im Rahmen der Analysen auch auf Klassifikationsmodelle und Typologien eingegangen. Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern neben Fachwissen auch praktische Analyse-Tools zu vermitteln. Der interdisziplinäre Austausch und die Maximierung des generellen aber auch einzelfall-bezogenen Fallverständnisses sollen angeregt werden, um so den Aufgaben im Bereich der Ermittlungs-, Therapie- und Täterarbeit, sowie der Opferberatung und betreuung möglichst optimal gerecht zu werden.

Keywords:
- Tatanalyse-Tools
- Typologien
- Tatdynamiken
- Risikobewertung

Referenten: Mathias Dirks, Dr. Helga Ihm, Rita Steffes-enn

IDT-Ansprechpartner: Rita Steffes-enn

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Gewaltbereite Mädchen und junge Frauen

„Für ein paar Euro: Sie überfallen eine 42-Jährige an einer Tram-Haltestelle, verprügeln sie und treten auf sie ein. Die Frau stürzt ins Gleisbett. Anschließend flüchten die drei 13-jährigen Mädchen.“ (Quelle: Der Tagesspiegel online v. 21.02.2009) Dies ist eines von vielen Beispielen, das sich in den Medien findet. Denn die Gewaltbereitschaft weiblicher Personen steigt in den letzten Jahren insgesamt betrachtet kontinuierlich an und rückt zunehmend auch in den Fokus des öffentlichen Interesses.
Rund 20 Prozent aller Tatverdächtigen sind weiblich. Aus diesen Gründen richtet das Seminar den Blick auf Gewalt, die durch Mädchen und junge Frauen begangen wird. Demzufolge wird sich bewusst von einer stereotypen Rollenzuschreibung: Täter = männlich, Opfer = weiblich verabschiedet. Im Seminar werden – mit Ausnahme des Phänomens Mutter-Kind-Gewalt – die Bedeutung von weiblicher Gewalt und ihre Erscheinungsformen thematisiert. Ein besonderer Fokus wird auf die Bedeutung der Identitätsfindung und der Geschlechterrolle sowie die hieraus resultierenden Spannungsfelder gelegt. Der Stellenwert und die Rolle der Täterinnen innerhalb der Peer-Group bei reinen Mädchencliquen als auch geschlechtlich gemischten Gewaltcliquen werden eingehend betrachtet. Des Weiteren werden neben aktuellen Entwicklungen und Studienergebnissen zahlreiche Fallbeispiele dargestellt und besprochen. Parallelen als auch Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Tätern in der Art der Gewaltausübung werden herausgearbeitet. Hieraus werden Besonderheiten in der Prävention und Arbeit mit Täterinnen werden abgeleitetet.
Eine geschlechtlich gemischte Zusammensetzung der Seminarteilnehmenden ist ausdrücklich gewünscht.

Themenschwerpunkte:
- Zahlen und Fakten
- Geschlechterrolle und Aggressionsformen
- Geschlechtlich gemischte Gewaltcliquen
- Weibliche Waffenwahl
- Geschlechtsspezifische Präventionsarbeit
- Arbeit mit Täterinnen

Das Seminar kann auch um ein Modul mit körperorientierten Selbsterfahrungsanteilen ergänzt werden. In diesem Fall kommt als 2. Referent David Eckert hinzu.

Referenzen:
„Viel Input in 2 Tagen. Teilnahme hat sich voll und ganz gelohnt!“
„Einbringung von eigenen Erfahrungen der Referentin.“
„Vortragstechnik mit hoher Kompetenz.“
„Enormes, fundiertes Fachwissen von Frau Steffes-enn. Kurzweilige, humorvolle und kompetente Art der Vermittlung.“
„Besonders gut hat mir gefallen die Kombination aus Präsentation, Wissensvermittlung, Übungen und einer lockeren Vortragsform. Praxisrelevante Methoden, die sich hervorragend in der praktischen Arbeit verwerten lassen.“

Presse:
Rita Steffes-enn im Interview mit Radio Saarbrücken "Gewalttätige Mädchen"

Referentin & IDT-Ansprechpartner: Rita Steffes-enn

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Umgang mit aggressiven und/oder sexuell übergriffigen Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen

Im Bereich der Behindertenpädagogik sehen sich Fachkräfte mit multidimensionalen Problemen konfrontiert: Menschen körperlichen und geistigen Behinderungen durchaus mit zusätzlichen Persönlichkeitsstörungen, sexuell übergriffigem Verhalten sowie fremd- und autoaggressivem Verhalten. Gerade auch im Bereich des aggressiven Verhaltens ist eine Trennschärfe zwischen dem Krankheitsbild dazugehörigen und darüber hinaus gehenden Aggressionen möglich. Denn selbst wo aggressives Verhalten durchaus zum Krankheitsbild gehört, gibt es Möglichkeiten, der Funktionalität des auffälligen Verhaltens entgegenzuwirken, die andernfalls eine Manifestierung des selbigen bewirken. Da insbesondere Menschen mit geistigen Behinderungen zumeist über einen sehr guten Zugang zu Emotionen und ein Gespür für entsprechende Stimmungslagen haben, scheinen sie oftmals interaktionelle Prozesse, die sich auf der Beziehungsebene abspielen, schneller zu erfassen als Menschen ohne Behinderung. Fremd- und autoaggressives Verhalten erfüllen zumeist eine interaktionelle Funktion und geben Menschen mit geistiger Behinderung die Möglichkeit Einfluss zu nehmen, der ihnen auf rein kognitiver zumeist verwährt bleibt. Es werden verschiedene Aggressionstypen mit den jeweils interaktionellen Besonderheiten erörtert. Die aggressiven Verhaltensweisen werden meist situativ, selten auch zielgerichtet mit längerer Planungsphase gezeigt. Hier werden mittels konkreter Fallbeispiele aus der Behindertenpädagogik Anhaltspunkte zur Differenzierung dieser unterschiedlichen Formen aufgezeigt, insbesondere aber Strategien erarbeitet, die helfen den interaktionellen Nährboden von Fremd- und Autoaggressionen zu erfassen, zu entziehen und sozial adäquate Alternativen zu entwickeln.

Aufbauseminar: Deeskalation & Prävention in der Behindertenpädagogik
Neben konkreten Deeskalationstechniken zu den verschiedenen Aggressionstypen und institutionellen Rahmenbedingungen werden aggressionsbegünstigende Gruppenstrukturen und Techniken zur systematischen Grenzziehung aufgezeigt.

Referenzen:
"Frau Steffes-enn begleitete eine Kollegengruppe, die an der Erstellung einer Gesamtkonzeption der Förderschule im Umgang mit Problemverhalten bei Schülern arbeitet. Auch hier konnten durch die unaufdringliche Impulsgebung durch Frau Steffes-enn erste Arbeitsergebnisse in Form der Erstellung eines verbindlichen Regelwerks für die gesamte Schule erzielt werden. Nicht zuletzt wurden die Zusammenarbeit und das Gefühl der Zugehörigkeit durch diese Arbeit äußerst befördert."
„Auf der Grundlage theoretischer Handlungsmuster sowie den von den Teilnehmern/innen vorgestellten Fallbeispielen gelingt es der Referentin, praxisbezogene pädagogische Maßnahmen und Interventionsmöglichkeiten zu entwickeln. Diese vermitteln den Mitarbeitern/innen einen immer sicherer werdenden Handlungsrahmen und bewirken bei den Heimbewohnern sichtbare, positive Verhaltensänderungen.“

Referentin & IDT-Ansprechpartner: Rita Steffes-enn

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Deeskalation: Ressourcennutzung und Rahmenbedingungen

Effektive Gewaltprävention und Deeskalation finden auf verschiedenen, u. a. auf strukturellen Ebenen statt. Im Falle von Eskalationen sollten im Team und in der Institution reflektiert, Handlungsalternativen und Maßnahmen zur Früherkennung hieraus abgeleitet werden. Wesentlicher Bestandteil ist hier die Abkehr von „ungeschriebenen Gesetzen“ in der Institution unter zeitgleichem Finden klar definierter, transparenter Teamregeln. Ein solcher, für alle gültiger Rahmen, bietet durch die gewährte Handlungssicherheit eine optimale Grundlage für Innovationen und optimierte Nutzung vorhandener Ressourcen im Team. Die Teammitglieder erhalten also Klarheit, wo individuelle Frei- und Ermessensspielräume sowie persönliche Verantwortungen einsetzen, aber auch wo sie enden. Darüber hinaus stellt die Bewusstmachung der im Team vorhandenen Ressourcen und Interventionstypen (fight, flight, freeze) sowie deren effektive Bündelung einen zentralen Faktor dar. Da hierdurch das Team selbst als Sicherheitsgarant wahrgenommen werden kann, nehmen Ängste und Frustrationen der Mitarbeiter ab und zeitgleich die Zufriedenheit im und mit dem Team gefördert. Letztlich lassen sich hieraus individuelle Aufgabenstellung und Interventionspläne zur Prävention und Deeskalation ableiten. 

Themenschwerpunkte:
– Strukturelle Grenzziehung
– Das Team als Sicherheit
– Zufriedenheit am Arbeitsplatz
– Ressourcenbündelung

Referenten & IDT-Ansprechpartner: Markus Brand & Rita Steffes-ennBuchempfehlung zum Themenschwerpunkt mit Beiträgen zahlreicher Referenten unseres Instituts:
Rita Steffes-enn (Hrsg.): Täter und Taten als Informationsquellen. Anamnese und Fallarbeit



Eine exemplarische Rezension findet sich unter folgendem Link: buchkatalog

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Sollten Sie an einer entsprechenden Inhouse-Veranstaltung von uns interessiert sein, zögern Sie bitte nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen. 
Ihre IDT-Ansprechpartner: Markus Brand & Rita Steffes-enn